Erläuterung zu den Reflexionsfragen
Nicht alle Anforderungen der moodle Zertifizierung können mit Hilfe des Projektkurses oder des Tests erfüllt werden. Daher erhalten alle Kandidaten eine Reihe von Reflexionsfragen, die sie schriftlich beantworten und dem Mentor zuleiten. Mit den Antworten auf die Reflexionsfragen erläutern Sie mit eigenen Ausführungen eine Reihe von Funktionen und die Anwendung von moodle.
Das von Ihnen dabei erstellte Dokument zeigt dem Mentor, dass Sie die Funktionen von moodle und ihre Anwendung verstanden haben und in Ihrem eigenen pädagogischen Umfeld anwenden können.
Das Dokument orientiert sich an Leitfragen, die auf den acht Bereichen des Anforderungsprofils basieren. Sie beschreiben dabei:
- warum Sie bestimmte Dinge tun, wenn Sie mit moodle arbeiten?
- auf welche verschiedenen Arten Sie Dinge tun können oder
- wie Sie eine Funktion künftig nutzen könnten.
Die Länge Ihrer Antworten zu den einzelnen Fragen wird sich unterscheiden. In der Regel werden Sie mit drei oder vier Absätzen zu jeder Frage auskommen. Die meisten Kandidaten werden zwischen 15 und 30 Minuten für die Beantwortung jeder Frage benötigen. Ein fertiges Dokument sollte nicht mehr als zehn Textseiten umfassen. Ein knapp gefasstes Dokument wird etwas fünf Seiten lang sein.
Im weiteren finden Sie ein paar knappe Hinweise auf die Themenbereiche der Reflexionsfragen und ihre Zuordnung zu den Abschnitten des Anforderungsprofils.
Skillset 1, Nutzerumgebung. Dieser Abschnitt bezieht sich auf die Rahmenbedingungen der Lernenden am Arbeitsplatz, zu Hause oder in der Bildungseinrichtung. Software,Hardware und Internetanbindung bestimmen, ob die Nutzung der Lernangebote reibungslos erfolgt oder das ein oder andere Problem verursacht. Sie werden aufgefordert das eine oder andere Problem zu beschreibe, mit dem Sie konfrontiert wurden und in welcher Weise Sie die Teilnehmenden unterstützt haben, diese zu lösen, um an Ihrem Kurs teilnehmen.
Skillset 2, Kursformate. Die Fragen befassen sich mit der Eignung der verschiedenen Kursformate für spezielle Kurskonzepte, ihre Vorzüge und Nachteile.
Skillset 3, Blöcke. Hier sind Sie aufgefordert, den besonderen Nutzen verschiedener Blöcke für Ihre speziellen Kurse darzulegen oder auch zu erläutern warum bestimmte Blöcke für Ihre Arbeit weniger hilfreich oder ungeeignet sind.
Skillset 4, Arbeitsmaterialien. Erläutern Sie warum und wie Sie die unterschiedlichen Typen von Arbeitsmaterialien auswählen und einsetzen.
Skillset 5, Lernaktivitäten. In diesem sehr wichtigen Fragenbereich sollen Sie darlegen, wie Sie die Lernaktivitäten dazu nutzen, bei den Teilnehmern neues Wissen zu erzeugen, das eigene Lernen zu reflektieren und den Fortschritt zu erkennen. Sie werden beschreiben wie Sie eine Lernumgebung schaffen in der die Teilnehmer kommunizieren, Erfahrungen austauschen und untereinander Kontakte knüpfen.
Skillset 6, Multimedia und Dateitypen. Hier fragen wir Sie nach der Bedeutung von Multimedia, Bildern und textorientierten Materialien in Ihren Kursen.
Skillset 7, Teilnehmerbegleitung. Dieser Abschnitt befasst sich mit Aspekten der Unterstützung der Teilnehmer bei der Teilnahme, der Lernbegleitung zum erfolgreichen Abschluss bis hin zur Evaluation der Leistungen innerhalb des Kurses.
Skillset 8, Kursmanagement. Die Fragen in diesem Abschnitt befassen sich mit der Nutzung der Werkzeuge zum Backup, der Wiederherstellung und des Imports von Kursinhalten. Zudem geht es um die effektive Nutzung der Gruppenfunktionen für kollaboratives Lernen.
Jeder Abschnitt umfasst 3-5 Fragen. Sie erhalten dazu die entsprechenden Fragestellungen und eine Reihe von Teilaspekten, die bei der Beantwortung zu berücksichtigen sind. Ihre Antworten sollten sich nicht auf den Projektkurs beschränken. Sie können aus dem gesamten Schatz Ihrer Erfahrungen mit dem Einsatz von Moodle zurückgreifen.
Ihr Mentor gibt Ihnen Hilfestellung zum Verständnis der Fragen und der Erwartungen bzgl. der Antworten. Fragen Sie Ihren Mentor, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie eine Fragestellung richtig verstanden haben. Er oder sie wird Ihnen Hilfen zum Verstehen der Aufgabe geben, aber nicht die Lösung zur Verfügung stellen.
Erstellen Sie Ihre Antworten in einer Textdatei (.doc, .pdf, .txt., oder .rtf Format), die Sie im Projektkurs hinterlegen der dem Mentor per E-Mail zusenden. Wenn Sie das Dokument dem Mentor übermittelt haben, können Sie keine Änderungen mehr vornehmen und der Mentor beginnt mit der Bewertung.